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Europäischer Kartellverband „verbindet Stabilität mit Dynamik“

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Die mehr als 100.000 christlichen Couleurstudentinnen und -studenten in Europa „engagieren sich täglich in Familie, Beruf und Ehrenamt. Sie leisten einen Beitrag für das Vorankommen Europas. Der Europäische Kartellverband vernetzt und stärkt dieses Engagement“, sagen der wiedergewählte EKV-Vorsitzende Lukas Mandl und der neugewählte EKV-Präsident Patrick Steidl.

Der Europäische Kartellverband (EKV) ist eine verbandsübergreifende Arbeitsgruppe christlicher Mittel- und Hochschulverbindungen in ganz Europa. In den Verbindungen und Verbänden in mehr als einem Dutzend Staaten sind mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen Mitglieder.

Bei der Wahlversammlung des EKV (Kartellverbandsversammlung) zum Start des Schul- und Studienjahres 2020/21 wurde der österreichische Europa-Abgeordnete Lukas Mandl (41) als Vorsitzender bestätigt. Er erklärt: „Zu den bewährten Stärken des christlichen Couleurstudententums gehört die breite Aufstellung unserer Verbindungen durch eigens eingerichtete Strukturen der Jüngeren und der Älteren, die gleichermaßen Verantwortung übernehmen. Das verbindet Stabilität mit Dynamik. Diese Stärke setzen wir jetzt auch für den EKV um.“

Neben dem EKV-Vorstand, der sich aus Absolventinnen und Absolventen zusammensetzt und dem Mandl vorsitzt, wurde erstmals auch ein Präsidium gewählt. Dieses setzt sich aus Studierenden zusammensetzt, welche die couleurstudentische Tradition lebendig erhalten und die formalen Vereinsgeschäfte führen. Zum Präsidenten gewählt wurde der 25-jährige Patrick Steidl, Student an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Dem Vorstand gehört unter anderem auch die ehemalige österreichische Wissenschafts- und Justizministerin Beatrix Karl (52) an, heute Vizerektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark ist.

Stark europäisch ist das Präsidium mit Vertretern aus Deutschland und der Schweiz. So unterstützen unter anderem ein Urgestein des Cartellverbandes, Richard Weiskorn aus Deutschland, sowie Matthias Amrhein aus der Schweiz das Team des neuen EKV. 

Steidl möchte als EKV-Präsident „die Stärke des europäischen Kartellverbands inklusive seiner Verbindungen und Verbände bei den einzelnen Mitgliedern spürbarer machen. Ziel ist es, als Mitglied des EKV nicht nur zu wissen, dass man dabei ist, sondern auch WARUM man dabei ist”.

Mandl ergänzt: „Kräftig präsent“ sei das christliche Couleurstudententum „besonders in der Schweiz“, einem europäischen Staat außerhalb der EU. „Mitglieder von EKV-Verbindungen tragen auf dem Weg des zivilgesellschaftlichen Engagements viel zu einem guten Miteinander in Europa jenseits der EU-Grenzen bei“, ist Mandl überzeugt.

Mandl und Steidl betonen unisono: „Durch die Größe unseres Verbandes, die tiefe gesellschaftliche Verankerung in vielen Staaten Europas, die fachliche Breite, die bei uns gegeben ist, die wissenschaftliche Redlichkeit, der wir uns verpflichtet fühlen und den christlichen Glauben als Basis haben christliche Couleurstudentinnen und -studenten große Verantwortung, die sie täglich in Familien, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Kirchen wahrnehmen. Der Europäische Kartellverband vernetzt und stärkt dieses Engagement.“

(05.09.2020)

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