Neuaufnahme zu VfM-Tagen

Europäischer Kartellverband am 19. April 2012

Der  Verband farbentragender Mädchen (VfM) verlegte seine 25. Generalversammlung 2012 anlässlich des 35. Gründungsfest der C.ö.M.St.V. Puellaria Arminia, seiner ältesten Verbindung, nach Hollabrunn, im östlichsten Bundesland Österreichs, in Niederösterreich. Die 16. VfM-Tage bildeten den Rahmen für dieses Jubiläumsfest und die alljährliche Mitgliederversammlung der couleurstudentischen Mittelschülerinnen Österreich.

Neben den Grußworten des, als größter Mittelschülerverband Österreichs, dem VfM nahestehenden MKVs und einer Grußbotschaft des Bundesvorsitzenden des Akademischen Bundes katholisch-österreichischer Landsmannschaften (KÖL) war ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Versammlung die Aufnahme der jungen St.V. Bregancea zu Bregenz als Vollmitglied. Weitere Programmpunkte stellten der Empfang der Stadtgemeinde Hollabrunn, ein Stadtspaziergang, die Heilige Messe und der Festkommers im Stadtsaal dar. Als Gäste konnten der MKV und eine Delegation des Zentralcomitees des Schweizerischen Studentenvereins (Schw. StV) begrüßt werden. In Vorbereitung für das nächste Jahr ist bereits das große Jubiläum „25 Jahre VfM“ in Wien, welches vom 26. bis 28. April 2013 ausgiebig gefeiert werden soll.

Der Verband farbentragender Mädchen (VfM) wurde 1988 als Dachverband der christlichen, farbentragenden Mittelschülerinnenkooperationen in Österreich gegründet. Er umfasst ca. 300 Mitglieder in 11 Mädchenverbindungen und ist seit 1989 ein Mitgliedsverband des EKV. Der Bericht und die Fotos wurden dankenswerter Weise von der Vorstandsvorsitzenden des VfM Regina Seibold zur Verfügung gestellt.

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Rumänische Farbstudenten in Brüssel

Gerhard Labschütz am 12. April 2012

Eine Gruppe von 11 interessierten, rumänischen Couleurstudenten aus den beiden jungen Verbindungen Audacia Napocensis in Klausenburg (Cluj) und Aquila Varadinensis in Großwardein (Oradea) reisten noch vor Ostern nach Brüssel um die Institutionen der Europäischen Union zu besuchen und die Europastadt Brüssel näher kennenzulernen.

Über Vermittlung des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments Mag. Othmar Karas (MKV, ÖCV, Kurie) konnte für Aquilen und Audacen mit einer Gruppe der Jugendorganisation der Partidul Democrat Liberal (PD-L) auf Einladung des EU-Parlamentariers Marinescu, welcher auch stellvertretender Vorsitzender der European People’s Party (EPP, Europäische Volkspartei – EVP) ist, dieser Brüssel-Ausflug möglich werden.

Das Programm war dicht gedrängt und schloss neben der Begegnung und einem Abendessen mit Abgeordneten Marian-Jean Marinescu auch eine Führung durch das Europäische Parlament ein. Generell wird der Besuch im Europa-Viertel Brüssels in beeindruckender Erinnerung bleiben. Im Gespräch mit Marinescu konnten sich auch die rumänischen Verbindungen vorstellen und von ihren Projekten und Betätigungsfeldern erzählen. Er zeigte sich begeistert von den Prinzipen und dem Couleurstudententum. Die Unterstützung aus Österreich, Deutschland und durch den Europäischen Kartellverband wurde ebenfalls erwähnt und gewürdigt.

Die Jugendlichen nutzten die verblieben Zeit auch um die alte und sehenswerte Innenstadt Brüssels zu besichtigen und schließlich auch das Nachtleben auszukosten. Dabei trafen sie, da sie hauptsächlich in Couleur unterwegs waren, auch auf Mitglieder aus dem K.V.H.V. (dem flämischen katholischen EKV-Verband in Belgien) und bauten auch so, mehr zufällig als beabsichtig, gute Kontakte auf. Schöne Erinnerungen, wichtige Informationen und Details zum Aufbau der EU und persönliche Kontakte zu Abgeordneten aber auch zu flämischen Couleurstudenten bleiben von dieser, nach Aussage der jungen, rumänischen Kartellbrüder, interessanten und spannenden Reise in die Hauptstadt der Europäischen Union.

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Jesus Christus ist auferstanden …

Gerhard Labschütz am 7. April 2012

“Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war:  Der Menschensohn muss den Sündern ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen.nach Lukas 24, 6-7

In der Osternacht feiern die Christen in der ganzen Welt die Auferstehung des Herrn, Jesus Christus und gedenken seinem Durchgang durch Leid und Tod ins Leben, das ewige Leben. Christus hat den Tod am Kreuz überwunden hat und ist wahrhaftig auferstanden.

Der Europäische Kartellverband wünscht allen Mitgliedern seiner Verbände ein gesegnetes Osterfest und freut sich diese Segenswünsche an alle evangelischen und katholischen Christen zu richten. Alle orthodoxen Christen, die nach dem julianischen Kalender, das Osterfest erst nächste Woche begehen werden, sollen schon jetzt in diese Freude über den Auferstandenen mit hineingenommen werden. Das EKV-Präsdium fühlt sich verbunden mit allen christlichen Couleurstudenten und -innen im Gebet und dem Gedenken an die Frohe Botschaft “Christus ist auferstanden, ja er ist wahrhaftig auferstanden”.

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Schweigemarsch als starkes Zeichen

Gerhard Labschütz am 24. März 2012


Schweigemarsch 2012 in Wien

In der Fastenzeit ruft Christian Solidarity International jährlich gemeinsam mit den christlichen Kirchen und den EKV-Mitgliedsverbänden in Österreich zum “Schweigemarsch für verfolgte Christen” auf. Dieses Jahr gab es gleich zwei Schweigemärsche in Wien und erstmals in Graz. In beiden Städten gingen mehr als 1000 Menschen auf die Straße. Abt Waheed Gabriel Tooma aus dem Irak informierte über die lebensbedrohliche Lage der Christen im Irak.

Die weltweit steigende Zahl verfolgter Christen bewog in Wien mehr als 700 und in Graz ca. 300 Menschen auf die Straße zu gehen und mit sogenannten Schweigemärschen auf diesen lautlosen, unbeachteten und ignorierten Umstand der Christenverfolgung hinzuweisen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer waren wieder christliche Couleurstudierende aus den EKV-Verbänden (MKV, ÖCV, VfM, VCS, ÖKV, RKAB und Freie Kurie) in Österreich, welche immer wieder diese Aktion unterstützen wollen und müssen. Der Schweigemarsch in Graz wurde dieses Jahr erstmals durchgeführt, initiiert und organisatorisch getragen von den steirischen Farbstudenten, wodurch solche Aktionen und die Wichtigkeit der Thematik weitergetragen und ausgebaut werden können.


Schweigemarsch 2012 in Graz

Eindrucksvoll und bedrückend berichtet der, als Augenzeuge aus dem nordirakischen Alquosh eingeladenen, chaldäisch-katholische Abt Gabriel über die Situation der Christen im Irak und seine Arbeit als Leiter eines Waisenhauses, welches für 20 christliche Kinder eingerichtet wurde um den Kindernaus von Attentaten betroffenen Familien zu helfen über ihre traumatischen Erlebnisse hinwegzukommen. Er berichtet auch über die politische Lage im Irak, den unerfüllten Versprechungen der USA und deren Verbündeten im Golfkrieg dem irakischen Volk Freiheit und Sicherheit zu bringen, weder vor noch nach dem Abzug der Amerikaner ist davon etwas eingetreten. Vor allem die Sicherheit der Minderheiten und der Christen ist nicht gegeben, es sind bereits an die 80 % der Christen geflohen obwohl sie den Irak (ca. 300.000 bis 1 Million Christen lebten im Irak) aufgebaut haben und das Land und ihren Glauben lieben. Seit 2003 sind 8.000 Christen getötet und 50 Kirchen zerstört worden, es ist schwer unter diesen Terror zu leben und zu arbeiten. Abt Gabriel berichtet: “Wir haben niemals Waffen benutzt und uns der Gewalt hingegeben, unsere Waffen waren stets das Kreuz und das Gebet. So wie das Lamm am Kreuz gestorben ist, so sind auch unsere Priester sanft und mild, ohne der Anwendung von Gewalt gestorben.”

Abt Gabriel dankt bei seinen Erzählungen und seinen Vorträgen besonders für die Gelegenheit über die Situation im Irak berichten zu können und allen Organisationen die in der westlichen Welt auf die Christenverfolgung aufmerksam zu machen. Ein sehr bewegender Satz fasst Abt Gabriels Augenzeugenbericht zusammen: “Es ist nicht einfach dort zu leben, in einer Hasswelt, einer Welt ohne Liebe, aber das Blut ist der Samen für die Zukunft, das Kreuz wird gewinnen.”


Ökumenische Andacht im Stephansdom

Die Schweigemärsche gegen Christenverfolgung sind nicht nur ein Zeichen sondern sensibilisieren die Mitwirkenden und Mitgehenden für das Thema und sprachen augenscheinlich vor allem die Öffentlichkeit, die Touristen und Einheimischen in Graz und Wien, welche an diesen sonnigen Frühlings-Tagen in großer Zahl auf den Straßen unterwegs waren. Dieses Menschenaufgebot in der größten Einkaufsstraße in Wien und Graz, die kirchlichen Würdenträger der meisten christlichen Kirchen in Österreich, die Transparente und verteilten Flyer ließen viele Passanten innehalten und dadurch konnte Interesse erzeugt werden. Die Schweigemärsche führten schließlich in die Franziskanerkirche in Graz und den Stephansdom in Wien, wo in ökumenischen Andachten den Opfern der Christenverfolgung gedacht wurde wie zum Beispiel an den 2008 ermordeten irakischen Erzbischof Paulos Faraj Rahho, der chaldäisch-katholischer Erzbischof von Mossul. Er war am 29. Februar 2008 von Terroristen entführt worden. Seine Leiche wurde Wochen später auf einer Müllhalde gefunden. Er hatte sich entschieden gegen alle Versuche gewandt, in die irakische Verfassung Elemente der Scharia zu integrieren und setzte er sich für Toleranz und Zusammenarbeit zwischen den Konfessionen ein.

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Europ. Tag des freien Sonntags

Gerhard Labschütz am 2. März 2012

Am 04. März 2012 rufen die Europäische Sonntagsallianz und alle ihre  Mitglieder, somit auch der Europäische Kartellverband (EKV) zum “Europäischen Tag des arbeitsfreien Sonntags” auf. Als Vereinigung von christlichen Schülern, Studierenden und Akademiker und Akademikerinnen ist dem EKV der Schutz des Sonntags als Tag des Herren, als Feiertag, als Ruhetag, als Familientag und somit als freier Tag für die ganze Gesellschaft ein Herzensanliegen und ein Auftrag zur Unterstützung.

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… auf zur Rudolfina Redoute 2012

Gerhard Labschütz am 31. Januar 2012

Die Ballsaison 2012 ist bereits im vollen Gange, besonders jene Wochen vor dem Faschingsdienstag sind seit Jahrzehnten Fixpunkt für die traditionellsten Bälle des Jahres. Auch Couleurbälle vieler EKV-Verbände, Ortsverbände und großer Verbindungen prägen neben Karneval- und Fasnachtsveranstaltungen im Fasching die Terminkalender. Aber als älteste und traditionsreichste couleurstudentische Ballveranstaltung des christlichen Farbstudententums in Europa rangiert die Rudolfina Redoute in der Wiener Hofburg eindeutig an erster Stelle. Am Rosenmontag, den 20. Februar 2012 findet sie wieder statt, die letzte verbliebene Redoute in Wien, die auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblickt.

Redoute bedeutet, dass für alle Damen eine Maskenpflicht besteht. Die Maskierung sollte in Form einer teilweise das Gesicht, beziehungsweise die Augen verdeckenden Maske, getragen werden. Die Maskierung selbst ist Voraussetzung für das zweite große Charakteristikum der Rudolfina-Redoute, die Damenwahl – die nur maskierten Damen vorbehalten ist. Nach der Demaskierungsquadrille zu Mitternacht herrscht Damen- und Herrenwahl bis zum Ballende um 5 Uhr früh. Den ganzen Beitrag lesen »

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2012 mit “Gottes Segen”

Europäischer Kartellverband am 31. Dezember 2011

Das EKV-Präsidium wünscht allen Kartellgeschwistern im EKV ein gesegnetes Neues Jahr 2012 und freut sich auf viele Begegnungen, interessanten Projekte und gemeinsame Veranstaltungen im kommenden Jahr. Besonders möchten wir auf unsere EKV Studienexkursion nach Siebenbürgen im August 2012 aufmerksam machen. Anmeldungen für die Studienexkursion können bereits an office@ekv.info erfolgen. Außerdem sollen im neuen Jahr wieder die EKV Aktiventage  in Brüssel (voraussichtlich im Juni 2012) stattfinden.

Das ausklingende alte Jahr 2011 und der Jahreswechsel zum neuen Jahr 2012 bieten immer wieder die Möglichkeit des Rückblicks und des Vorausschauens. In dieser Tradition stehen im deutschsprachigen Raum in den christlichen Kirchen Neujahrspredigten, Jahreslosungen und Ansprachen. Der Papst, der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel und die Evanglische Kirche Deutschlands (EKD) nutzen den 1. Jänner um ihre Neujahrsbotschaften an die Gläubigen zu richten. In der katholischen Kirche begeht man zu Neujahr neben dem Hochfest der Gottesmutter Maria auch den Weltfriedenstag mit der tradtionellen Friedensbotschaft des Heiligen Vaters in dessen Kern er dieses Jahr hinweist: “Nicht die Ideologien retten die Welt, sondern allein die Hinwendung zum lebendigen Gott, der unser Schöpfer, der Garant unserer Freiheit, der Garant des wirklich Guten und Wahren ist …”.

Botschaft Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zum Weltfriedenstages 2012

Weihnachtsbotschaft Seiner Allheiligkeit Patriarch Bartholomaios I.

Neujahrsbotschaft des Vorsitzenden der EKD Präses Nikolaus Schneider

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“Gott ist Mensch geworden …”

Gerhard Labschütz am 24. Dezember 2011

„Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit,“ so wird die Geburt Jesus Christus im Johannes Prolog (Joh 1, 9-14) als Menschwerdung des Gottessohnes verkündigt.

Das EKV-Präsidium wünscht allen Kartellbrüdern und -schwestern im EKV ein gnadenbringendes Weihnachtsfest mit ihren Lieben, ihren Familien, Freunden und Bekannten. In der Schriftlesung des Johannes Evangeliums soll uns gerade mit dem Heiligen Abend und in der am Christtag beginnenden Weihnachtsoktav bewusst werden, dass die Geburt des Sohns Gottes, nach paulinischer Theologie “den Menschen gleich werden”, uns die Heilstat Gottes vor Augen geführt wird, nämlich die gesamte Sendung des Messias zur Erlösung der Menschen.

Wir wünschen in diesem Sinne Gottes Segen und der Friede des Herren sei mit Euch allen, den heute “ist Gott Mensch geworden”.

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Thomastag in Nürnberg

Europäischer Kartellverband am 21. Dezember 2011

“Alte Noris, fest dich gürten“ – das Thomastag-Lied von Kbr. Willi Wach (CV)

Kalt ist es. Eiskalt. Und eindeutig zu früh. Zu früh, zumindest für jeden ordentlichen Farbstudenten. Sollte man jedenfalls meinen. Trotzdem sind dutzende Mützenträger am Bahnhof Nürnberg. Manche tapsen verkatert aus der Bahnhofshalle, andere wiederum schreiten aufrechten Ganges, zeigen stolz ihre Farben. Einige begrüßen sich überschwänglich, andere wiederum sehen sich kaum gegenseitig an. Es ist Freitagvormittag, Beginn des vierten Adventwochenendes. Die Feier des Thomastags beginnt.

Der Thomastag war bis 1970 der 21. Dezember. Dann wurde er durch die Einführung des Römischen Kalenders in den Juli verlegt, um den besinnlichen Charakter der abschließenden Adventwoche nicht zu stören. Immerhin war vor allem die Thomasnacht, also die Wintersonnenwende, mit den unterschiedlichsten Bräuchen und Aberglauben verbunden. Und viele davon waren nicht wirklich mit der stillen Zeit vereinbar.

Wie in jedem Jahr strömen Couleurstudenten aus allen Richtungen und allen Lagern nach Nürnberg. Noris, wie die Einheimischen ihre Stadt liebevoll nennen, liegt im Vorweihnachtsfieber. Der berühmte “Christkindlesmarkt” quillt wie immer über von Touristen. Eine unüberschaubare Menge an Verkaufsbuden. Jede zweite scheint entweder Glühwein oder die typischen Nürnberger Rostbratwürste zu verkaufen. „Drei im Weggla!“ hört man immer wieder jemanden rufen.

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Fackelzug gegen Christenverfolgung

Europäischer Kartellverband am 6. Dezember 2011

Die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“, in welcher die EKV-Verbände MKV, ÖCV, KÖL, VCS und VfM aktiv mitwirken, veranstaltete anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 05.12.2012 erneut einen Fackelzug gegen Christenverfolgung. Ungefähr 350 Menschen, darunter mehrheitlich Couleurstudenten und -studentinnen, nahmen an diesem Aktionstag und dem Fackelzug in Wien teil.

Gleiche Rechte und die vollständige Glaubens- und Gewissensfreiheit für verfolgte Christen in aller Welt haben Vertreter der österreichischen Plattform “Solidarität mit verfolgten Christen” eingemahnt. Ein Drittel der Weltbevölkerung genieße keine umfassende Religionsfreiheit, sagte der Präsident der Stiftung “Pro Oriente”, Prof. Dr. Hans Marte (ÖCV), aus Anlass des Aktionstags.  Die 24 Organisationen umfassende Plattform, organisierten den Fackelzug, welcher von der Staatsoper über die Kärnterstraße bis zum Stephansplatz führte und einen anschließenden ökumenischen Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Franz Scharl (MKV, ÖCV), dem syrisch-orthodoxen Chorbischof Dr. Emmanuel Aydin und dem rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Dr. Nicolae Dura, welcher Vorsitzdender des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich ist. Bei den Stationen Oper, Malteserkirche und Stephansplatz hielten viele Passanten und Touristen inne, um mehr über aktuelle beispielhafte Christenverfolgungen in Ägypten, Nordsudan oder China zu erfahren.

Der Aktionstag soll die Öffentlichkeit auf die “eskalierende Verfolgung von Christen weltweit” aufmerksam machen und Politiker wie alle “Menschen guten Willens” dazu aufrufen, sich verstärkt für den Kampf gegen die “größte Christenverfolgung der Neuzeit” einzusetzen. Trotz der Tatsache, dass weltweit rund 250 Millionen Christen Diskriminierungen ausgesetzt sind, und unter ihnen rund 100 Millionen wegen ihres Glaubens mit Gewalt verfolgt werden, findet dieses Thema in der Öffentlichkeit kaum Beachtung. “Das Engagement der christlichen Couleurstudenten und ihrer Verbände ist essentiell um in der Öffentlichkeit und den Medien auf die Thematik aufmerksam zu machen, die Politiker und Verantwortungsträger in den eigenen Reihen zum handeln aufzuforden und alle eigenen Mitglieder dafür zu sensibilisieren”, betonte der EKV-Präsident Gerhard Labschütz.

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