56. Cartellversammlung des ÖCV

Europäischer Kartellverband am 16. Mai 2013

EKV-Präsident Cbr. Guido Hermanns v/o Beppo (CV) absolvierte am vergangenen Wochenende seinen Antrittsbesuch anlässlich der 56. Cartellvollversammlung des ÖCV in Alpbach und am 105. Stiftungsfest der Vorortsverbindung K.Ö.H.V. Rugia Wien. Er dankte seinem Vorgänger Cbr. Gerhard Labschütz v/o Placentarius (ÖCV) für sein herausragendes Engagement für den EKV und beglückwünschte den ÖCV-Vorort unter dem VOP Ewald Salzger v/o Sturm für die Wahl und beispielhafte Umsetzung ihres Mottos “europatria”.

Der ÖCV verabschiedete an diesem Wochenende die Resolution “Österreich und seine Neutralität”, in der der ÖCV sich für “Vereinigten Staaten von Europa” ausspricht: ÖCV-Resolution

EKV-Präsident bei seinem Grußwort zur 56. CVV des ÖCV

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EKV Abschied und Neustart

Europäischer Kartellverband am 1. Mai 2013

Foto: Cornelia Kenda ZVG

Am 01. Mai 2013 übernimmt ein neues Präsidium mit Dr. Guido Hermanns (CV) als EKV-Präsident die Amtsgeschäfte des Europäischen Kartellverbands. Als Vizepräsidentin für Kommunikation und Netzwerk stehen ihm Gisela Marty-Zimmermann (SchwStV) und als Vizepräsident für Finanzen Dominik Kohl (CV) in den nächsten zwei Jahren zur Seite. Das EKV-Team verstärken wird auch eine neue EKV-Generalsekretärin Cornelia Kenda (VCS). Die ersten Arbeitssitzungen und Projektvorhaben wurden bereits intensiv geführt und die ersten fixen Termine, wie etliche Verbandsversammlungen, die traditionell im Frühjahr stattfinden und die EKV-Kartellverbandsversammlung am 19. Mai 2013 anlässlich des Pennälertags des MKV in Innsbruck stehen ebenfalls schon auf der Agenda des neuen Präsidiums.

In einer kurzen Videobotschaft verabschiedet sich auch der alte EKV-Präsident Gerhard Labschütz (MKV, CV, ÖCV, Freie Kurie) von allen Kartellgeschwistern im EKV, den Funktionären der Mitgliedsverbände, mit welchen in den letzten Jahren intensiv zusammengearbeitet wurde und wünscht dem neuen Präsidium eine gute und interessante Zeit im EKV.

Besonderen Dank spricht er auch seinen eigenen Vizepräsidenten Markus Friderichs (CV, ÖCV) und Christoph Gruber (ÖCV) aus mit denen er mehr als drei Jahre an einer Neupositionierung des Europäischen Kartellverbands gearbeitet hat und somit die größte Arbeitsgemeinschaft der christlichen farbstudentischen Verbände Europas aus der Auflösungskrise und dem anstehenden Reformstau führte. “Es war uns ein Anliegen den EKV als Netzwerk- und Kommunikationsplattform für alle Kartellgeschwister im EKV zu positionieren und bekannt zu machen, damit diese die Chance und Gelegenheit eines Blicks über den couleurstudentischen Tellerrand ihrer eigenen Verbindung oder Verbands hinaus wagen”, betonte Alt-EKV Präsident Gerhard Labschütz.

Vor allem die interessierte Annahme der EKV Homepage aber noch vielmehr die über 1800 Fans auf der EKV Facebook Fanpage zeigen diese Bereitschaft und Aktzeptanz. Die intensive Nutzung der “social medias”  hat diese Vernetzung besonders erleichtert, bisher wurde aber nur eine Grundlage aufgebaut, die in den nächsten Jahren noch  massiv erweitert werden kann.

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Tag des freien Sonntags – 3. März

Europäischer Kartellverband am 2. März 2013

Karoline Bloderer

Am 3. März findet der Internationale Tag des freien Sonntags statt. Der Zugang zu gemeinsamen freien Zeiten und damit zu Zeitwohlstand und Lebensqualität ist in Europa höchst ungleich verteilt. Darauf macht die Europäische Sonntagsallianz (European Sunday Alliance) gemeinsam mit nationalen Allianzen und Initiativen für den freien Sonntag und allen Mitgliedsorganisationen aufmerksam machen. Der Europäische Kartellverband ist Mitglied in der deutschen und österreichischen Allianz und auch Gründungsmitglied der European Sunday Alliance, welche auch auf ihrer Website www.europeansundayalliance.eu über die Aktivitäten zum Internationalen Tag berichten wird.

An zahlreichen Orten in Europa finden im Umfeld des 3. März Aktionen für den arbeitsfreien Sonntag und damit für Zeitwohlstand und Lebensqualität statt. Deutschlandweit sind zahlreiche „Ruhe-Mobs“ an öffentlichen Plätzen geplant. Die Polnische Allianz für den freien Sonntag hielt an der Kardinal Wyszynski Universität in Warschau eine hochrangig besetzte Konferenz mit kirchlichen Würdenträgern und der Spitze der Gewerkschaft Solidarnosc ab.

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Heiliger Vater – DANKE

Europäischer Kartellverband am 1. März 2013

Am gestrigen Abend, dem 28. Februar 2013, beendet Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. aus eigenem freiem Entschluss sein Pontifikat und ist um 20:00 Uhr zurückgetreten. Die Medien in der ganzen Welt berichteten darüber auch die christlichen Studentenverbände sind nach der Aufregung über die Ankündigung dieses Schritts dazu übergegangen ihren großen Danke zu bekunden und sich auf einen neuen Papst einzustellen. Weltweit fanden gestern Abend in den Bischofs- und Domkirchen Dankgottesdienste statt, daran nahmen auch 1000 christliche Couleurstudenten teil, nicht nur um den Pontifex maximus zu verabschieden sondern vielmehr auch um zum Ausdruck zu bringen und daran zu erinnern, dass dieser Heilige Vater ein christlicher Farbstudent ist.

Bereits als Dozent in Freising hat er erste Bekanntschaft mit der Verbindung Lichtenstein im KV aufnehmen können und wurde schließlich 1952 als Ehrenmitglied und später auch als Vollmitglied aufgenommen. Erst einige Zeit später, schon als anerkannter Professor in Regensburg, wurde er auch Ehrenbandträger der Verbindung Rupertia im CV und dann als Erzbischof von München und Freising folgten noch einige weitere Ehrenmitgliedschaften. Papst Johannes Paul II. holte ihn, den mittlerweile zum Kardinal kreierten, schließlich als Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom in den Vatikan und auch dort konnte er sich dem farbstudentischen Einfluss nicht entziehen und wurde zu einem der Gründungsmitglieder der Capitolina Rom.

Daher ist das katholische Couleurstudententum in einer besonderen Weise mit diesem Ponitfex seit seiner Wahl 2005 verbunden und hat in den vergangenen acht Jahren viele Begegnung mit ihm gesucht, gepflegt und genossen. Wir sind unendlich betrübt über das vorzeitige Ende seines Dienstes im Petrusamt, gleichzeitig aber in tiefer Demut dankbar für die Kraft und Bereitschaft dieses bis zum gestrigen Tag ausgeführt und ausgefüllt zu haben. Von ganzen Herzen wünschen wir unserem Kartellbruder  Seiner Heiligkeit “Papa emerito” Benedikt XVI. einen geruhsamen Lebensabend im Gebet und in weiterer geistiger Verbundenheit mit seinen Kartellgeschwistern im EKV.

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“Friedensauftrag” für Neujahr 2013

Europäischer Kartellverband am 1. Januar 2013

Neujahrspredigten, Jahreslosungen, Vorsätze  und Ansprachen prägen den Einstieg in ein Neues Jahr. Der Oktavtag von Weihnachten ist zu Neujahr, an welchem tradtionell das Hochfest der Gottesmutter Maria und die Namensgebung (Beschneidung) des Herrn gefeiert wird, außerdem gilt er seit 1965 als Weltfriedenstag.

Das EKV-Präsidium schließt sich den Worten des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. freudvoll an “Friedensstifter sind diejenigen, die das Leben in seiner Ganzheit lieben, verteidigen und fördern” und  wünscht allen Kartellgeschwistern im EKV ein gesegnetes Neues Jahr 2013. Wir freuen uns weiterhin auf viele Begegnungen, interessanten Projekte und gemeinsame Veranstaltungen im kommenden Jahr.

Botschaft S.H. Papst Benedikt XVI. zum Weltfriedenstages 2013 (deutsch)

Botschaft S.H. Papst Benedikt XVI. zum Weltfriedenstages 2013 (englisch)

Botschaft S.H. Papst Benedikt XVI. zum Weltfriedenstages 2013 (französisch)

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“ein Kind in der Krippe”

Europäischer Kartellverband am 24. Dezember 2012

“… für Maria kam die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.  Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe /und auf Erden ist Friede / bei den Menschen seiner Gnade.” (Lk 2, 6-14)

Das EKV-Präsidium wünscht allen Kartellgeschwistern im EKV
ein gnadenbringendes Weihnachtsfest mit ihren Familien und Lieben.

In der Schriftlesung des Lukas Evangeliums fordert uns der Engel des Herren auf das Kind in der Krippe zu suchen und zu sehen. Gott ist in der Geburt des Sohns, nach paulinischer Theologie “den Menschen gleich geworden”, wir müssen nur die Augen öffnen für diese einzigartige Heilstat Gottes, die von diesem Kind Jesu ausgeht. In seiner gesamte Sendung wurde er geboren für unsere Erlösung, für die Erlösung der Menschen.

Wir wünschen in diesem Sinne Gottes Segen und der Friede des Herren sei mit Euch allen, den heute ist Gott Mensch geworden “im Kind in der Krippe”.

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Fackelzug-Thema Christenverfolgung

Europäischer Kartellverband am 11. Dezember 2012

Den Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember begehen die Vereinten Nationen als Gedenktag an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (10.12.1948). An diesem Tag, dem Todestag von Alfred Nobel (10.12.1896), wird auch jährlich der Friedensnobelpreis verliehen, welcher 2012 an die Europäische Union ging. Die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“, in welcher die EKV-Verbände MKV, ÖCV, KÖL, VCS und VfM aktiv mitwirken, nimmt diesen Tag zum Anlass, einen Fackelzug gegen Christenverfolgung gemeinsam mit 20 anderen engagierten Organisationen (CSI, Kirche in Not, Evangelische Allianz, ProOriente etc. etc.) durchzuführen.

 „Gleiche Rechte und die vollständige Glaubens- und Gewissensfreiheit für verfolgte Christen in aller Welt“ sind die essentiellen Forderungen, auf welche mehr als 500 Menschen, darunter mehrheitlich Couleurstudentinnen und -studenten, mit diesem Fackelzug aufmerksam machen möchten. Auf einer Pressekonferenz vor dem Fackelzug hat die Plattform versucht, die Fakten klarzulegen, dass alle fünf Minuten weltweit ein Christ wegen seines Glaubens getötet wird. Zwischen 70 und 75 Prozent aller wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen sind Christen, Tendenz steigend. Aus Deutschland war die konvertierte Christin Sabatina James angereist, die wegen ihres Übertritts vom Islam zum Katholizismus mit dem Tod bedroht wird. Auch Staatssekretär Reinhold Lopatka (MKV, ÖCV) nahm an der Veranstaltung teil. James rief die Muslime in Europa auf, sich glaubwürdig gegen die Verfolgung von Christen in ihren Herkunftsländern einzusetzen. „Wenn irgendwo ein Koran verbrannt wird, gehen die Muslime auf die Straße, wenn Christen brennen, bleibt jede Reaktion aus“, kritisierte James.

 

Die junge Frau wurde 1982 in Pakistan geboren und kam im Alter von zehn Jahren mit ihrer Familie nach Oberösterreich. Je mehr sie sich dem westlichen Lebensstil anpasste, desto größer wurden die Konflikte mit ihrer Familie, die sie schließlich in eine Koranschule nach Pakistan zurückschickten. Als sie mit 14 Jahren mit einem Cousin verheiratet werden sollte, floh sie zurück nach Europa. James trat zum Christentum über und tauchte unter, da der eigene Vater und ein muslimischer Geistlicher das Todesurteil über sie aussprachen, wie sie berichtete. Seit einigen Jahren lebt sie in Deutschland unter Polizei- bzw. Opferschutz, und kann sich nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen in der Öffentlichkeit bewegen. Ein großes Problem für junge muslimische und konvertierte Frauen in Europa ist die Zwangsheirat und die Verschleppung in die Herkunftsländer der Familien.

Staatssekretär Lopatka räumte bei der Pressekonferenz ein, dass es in Europa noch nicht genügend Problembewusstsein in Hinblick auf Christenverfolgung gibt. Umso notwendiger sei der Einsatz der Zivilgesellschaft. Daher rufen auch die EKV-Verbände in Österreich ihre Mitglieder ausdrücklich dazu auf, sich am Fackelzug zu beteiligen bzw. auch den CSI-Schweigemarsch im Frühjahr zu unterstützen. Die Brisanz des Themas zeigt auch, dass die Pressekonferenz, auf welcher nach den Statements von Sabatina James und Reinhold Lopatka über die Schwerpunktländer Syrien, Ägypten, Paktistan und Nigeria berichtet wurde, unter Polizeischutz stattfinden musste. Auch der Generalsekretär von CSI, Elmar Kuhn, berichtet, dass im Stephansdom aus Sicherheitsgründen keine Taufen von ehemaligen Muslimen mehr durchgeführt werden können.

 Martin Kugler vom Dokumentationsarchiv „Intolerance and Discrimination against Christians“ wies schließlich darauf hin, dass es auch in Europa zur Diskriminierung von Christen kommt, freilich nicht vergleichbar mit jenen Verfolgungsszenarien in anderen Ländern. Meist handle es sich dabei um rechtliche Bestimmungen, wie zum Beispiel im Arbeits- oder Gleichstellungsrecht.

  

Der Fackelzug am Abend führte wie jedes Jahr über die Kärntnerstraße bis zum Stephansplatz, im Stephansdom wurde anschließend ein ökumenischer Wortgottesdienst mit Weihbischof Dr. Franz Scharl (MKV, ÖCV), dem syrisch-orthodoxen Chorbischof Dr. Emmanuel Aydin und dem rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Dr. Nicolae Dura, welcher Vorsitzender des Ökumenischen Rats der Kirchen ist, begangen. Auch alle Vertreter der anderen christlichen Kirchen kamen um für verfolgte Christen zu beten. Positiv über das Gelingen der Pressekonferenz, des Fackelzugs und des ökumenischen Wortgottesdienstes äußerten sich die Verbandsspitzen der EKV-Verbände in Österreich und betonten, dass das Engagement der christlichen Farbstudenten und ihrer Verbände essentiell ist, um auf die eskalierende Verfolgung von Christen weltweit aufmerksam zu machen und Politiker wie alle Menschen guten Willens dazu aufzurufen, sich verstärkt um das Thema der größten Christenverfolgung der Neuzeit anzunehmen. „Wir werden weiterhin die Politiker und Verantwortungsträger in unseren eigenen Reihen zum handeln auffordern und alle eigenen Mitglieder dafür sensibilisieren”, so Gerhard Labschütz, der Präsident des Europäischen Kartellverbandes abschließend.

Link zum Video der Pressekonferenz zum Aktionstag mit Sabatina James

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KVV beim Ledersprung

Europäischer Kartellverband am 4. Dezember 2012

Rund um den Festtag der Hl. Barbara (Märtyrerin und Nothelferin), welche die Bergleute als Schutzpatronin verehren, findet alljährlich der sogenannte Ledersprung an der Montanuniversität Leoben statt. Die Erstsemestrigen werden in einer rituellen und couleurstudentische Feier als Bergmänner aufgenommen, indem sie über das “Arschleder” springen, welches vom Rektor und vom ältesten anwesenden Bergmann gehalten wird. Der EKV lud an diesem Wochenende die Funktionäre der Mitgliedsverbände nach Leoben um dieser traditionellen Universitäts-Feier beiwohnen zu können und führte außerdem die Kartellverbandsversammlung (EKV-KVV) in der kleinen steirischen Universitätsstadt durch.

Die Herbstvollversammlung des Europäischen Kartellverbands war diese Mal geprägt von der Neuwahl eines EKV-Präsidiums, welches ab 01.05.2013 sein Amt antreten wird, außerdem war neben Berichten und Vorhaben der Verbände ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt die Aufnahme neuer Verbindungen in die “Kurie der freien Vereinigungen im EKV”. Als Kandidaten für das Amt des neuen Präsidenten des EKV standen Dr. Guido Hermanns (CV) und als Vizepräsidenten Dominik Kohl (CV) sowie Gisela Marty-Zimmermann (StV) zur Verfügung. Sie wurden einstimmig gewählt und nahmen voller Engagement und Motivation die Wahl und das Vertrauen der EKV-Mitgliedsverbände an. Das derzeitige EKV-Präsidium unter Gerhard Labschütz (ÖCV, CV, MKV) wollte mit der Ansetzungen eines frühen Wahltermins eine professionelle Übergabe an das neue Präsidium in den letzten fünf Monaten seiner Amtszeit ermöglichen. Das Team des Präsidiums wird außerdem die neue EKV-Generalsekretärin Cornelia Kenda (VCS) verstärken, die von der EKV-KVV für diese Aufgabe bestellt wurde. Das EKV-Generalsekretariat wird auch ab 2013 weiterhin an das ÖCV-Generalsekretariat angeschlossen bleiben.

Ein weitere essentieller Tagesordnungspunkt war die Aufnahme neuer Verbindungen in die “Freie Kurie”, die diesen Sammelverband der Einzelvereinigungen im EKV nicht nur quantitativ sondern vor allem auch qualitativ verstärken werden. Als neue Mitglieder konnten die K.A.V. Norica Nova Wien (NcN) und die C.Ö.S.V. Tullina Tulln (TUT), welche mit Abordnungen nach Leoben gekommen waren, aufgenommen werden. Der Abschluß des Barbarawochenendes, nach erlebten Ledersprung und abgeschlossener EKV-KVV, bildete der traditionelle Barbarakommers der christliche Leobner Verbindungen Glückauf und Kristall in der Gösser Brauerei, welchem ein katholischer Gottesdienst in der Stiftskirche, des nicht mehr bestehenden Benediktinerinnen-Klosters Göss vorausging.

Die Vertreter der EKV-Verbände aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Belgiens verbrachten nach eigenen Angaben schöne Stunden in Leoben und waren beeindruckt von der couleurstudentischen Tradition des Ledersprungs aber auch von den Barbarafeiern der Leobner ÖCV-Verbindungen. Die neuen Kurienverbindungen sangen schließlich am Ende des Kommers erstmals gemeinsam mit allen Anderen die EKV-Hymne und teilen mit dem EKV-Präsidium und den anwesenden Kartellgeschwistern im EKV die Freude über die Aufnahme in die Kurie und das wunderbar verbrachte Wochenende.

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Claudiana Innsbruck in der “Kurie”

Europäischer Kartellverband am 11. November 2012

Das 28. Stiftungsfest der A.V. Claudiana Innsbruck am 10. November 2012 stellte den besonderen und sicherlich passenden festlichen Rahmen dar um diese gemischte, christliche Hochschulverbindung als jüngstes Mitglied in die Kurie der freien Vereinigungen im EKV aufzunehmen. Bereits Anfang dieses Jahres hat sich die Claudiana für einen Beitritt zum EKV entschieden und einen entsprechenden Antrag gestellt, welcher einstimmig auf der KVV im Frühjahr in Koblenz angenommen wurde. Auf eigenen Wunsch fand die Unterzeichnung der Aufnahmeurkunde und deren Überreichung am Stiftungsfest statt.

Die Aufnahme wurde durch eine kurze Festrede des EKV-Präsidenten Gerhard Labschütz eingeleitet, in welcher er versuchte darzustellen, dass der Mehrwert einer EKV-Mitgliedschaft im besonderen Maße von dem einzelnen Mitglied beeinflusst werden kann, indem es durch persönliches, interessiertes und engagiertes Einbringen höchstwahrscheinlich die meisten Vorteile aus einem europaweiten Netzwerk von christlichen Verbindungen ziehen kann. “Das eigene Einbringen wird durch Freundschaft, Gemeinschaft, gegenseitigen Respekt und neue, interessante, spaßige und ernste Zugänge zum christlichen Farbstudententum in ganz Europa belohnt.” sagte der EKV-Präsident.

Danach unterzeichnet der Präsident der Freien Kurie  Markus Handler gemeinsam mit dem Senior Katharina Hutterer und dem Vorsitzenden der Alt-Claudiana Stephan Oppitz die Aufnahmeurkunde, die schließlich in gelöster, freudiger Stimmung übergeben wurde. Die Claudianen, viele ihrer Innsbrucker, Tiroler und Vorarlberger Freunde und die angereisten Kurienverbindungen feierten danach um so ausgelassener das Stiftungsfest und die Aufnahme in den EKV. Das EKV-Präsidium und der Kurienvorstand wünschen dem neuen Mitglied Claudiana den erwarteten und selbstgestalteten Mehrwert ihrer Mitgliedschaft im EKV und freuen sich auf die neue Zusammenarbeit, Begegnung und Freundschaft in der großen EKV-Familie. In diesem Sinne: “Semper – renovanda!”

Weitere Informationen über die A.V. Claudiana sind auf ihrer Homepage zu finden, welche ab sofort auf der Kurienseite angegeben sein wird.

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10 Jahre Zirkel in Ungarn

Europäischer Kartellverband am 2. November 2012

Am 8. Oktober 2012 schlug das COLLEGIVM CORVINVM, der Zirkel katholischer österreichischer Studentenverbindungen in Ungarn, 10 Jahre nach seiner Gründung seine Jubiläumskneipe im Tabáni-Gösser-Restaurant in Budapest. Von den Gründungsmitgliedern und Initiatoren kamen der damalige Gründungsvorsitzende und derzeitige österreichische Botschafter in Montenegro, Mag. Martin Pammer (ÖCV), sowie der aktuelle Zirkelvorsitzende, Dr. Tibor Gálffy (MKV). Anwesend waren auch der österreichische Botschafter in Ungarn, Dr. Michael Zimmermann (CV), der Gesandte der Österreichischen Botschaft in Ungarn, Dr. Andrea Nasi (KÖL), Dr. István Gálffy (ÖKV), Dipl.-Ing. János Röszler (ÖCV), Head of Sales bei RHI für Nord- und Osteuropa.

Seit der Gründung organisierte der Zirkel zahlreiche Veranstaltungen. Neben hochkarätigen Wissenschaftlichen Abenden, wie etwa zum Thema „Ungarnaufstand 1956“ mit Minister Zoltán Balog oder „Der Orden vom Goldenen Vlies“ mit Hans Friedrich von Solemacher (Hanns-Seidel-Stiftung Budapest), dem Polit-WA mit Hans Kaiser (Konrad-Adenauer-Stiftung Budapest) und dem Diplomatie-WA mit der ehem. ung. Botschafterin in Österreich, Etelka Barsiné Pataky, kommen die Zirkelmitglieder auch regelmäßig zur jährlichen Krambambuli-Kneipe im Wintersemester und am Ende des Studienjahres zum Grillfest an der Österreichisch-Ungarischen Europaschule zusammen.

Den Namen, das Logo und den Wahlspruch erhielt der Zirkel in Anlehnung an den in Klausenburg (Kolozsvár, heutiges Rumänien) geborenen ungarischen Renaissance-König Matthias Corvinus. Der Rabe mit goldenem Ring im Schnabel war das Wappentier der Familie Hunyadi, aus der Corvinus entstammte. Der Wahlspruch „DOMINVS DEVS, AUDITOR MEUS“ war die Devise des Königs.

Das COLLEGIVM CORVINUM würde sich über Zuwachs, aus den Kreisen interessierter Cartellbrüder und Kartellgeschwister, die in irgendeiner Weise mit Ungarn in Verbindung stehen, freuen. Es soll aber vor allem den persönlichen Kontakt und den Informationsaustausch zwischen den in Ungarn wohnhaften oder berufstätigen Angehörigen katholischer Studentenverbindungen ermöglichen und fördern.

Zu den weiteren Mitgliedern zählen Dipl.-Ing. Ernst Zimmerl (CV), Attaché für Agrar- und Umweltangelegenheiten in Ungarn, der ehem. Direktor der Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest, Alfred Brychta (MKV), der ehem. CFO von Philips Hungary, Dr. Ronald Eibler (ÖCV), Dipl.-Ing. Julius Hirscher (ÖCV), der technische Hauptverantwortliche beim Bau der 4. Budapester Metrolinie sowie auch einige Lehrbeauftragte an der deutschsprachigen Andrássy-Universität in Budapest, wie Univ.-Prof. Dieter Binder (MKV) oder Prof. Dr. habil. Georg Kastner (ÖCV).

Kontakt: Dávid Huszti, Zirkelkassier, office(at)hieronymus.at, +4369919135808

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